1: Erfolgreich rehabilitiert

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Der FC Greifensee zeigte auf den schwachen Auftritt vom vergangenen Wochenende die erhoffte Reaktion. Gegen den Aufsteiger aus Gossau setzte sich die Elf von Roger Wenger nach zweimaligem Rückstand schliesslich noch mit 3:2 durch. Die Tore erzielten Ammann und zweimal Baumann.

Der FC Greifensee war gewillt, nach der Kanterniederlage gegen Hinwil wieder auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren. Entsprechend beschwingt starteten sie beim FC Gossau in die Partie. Die ersten Angriffe versprachen Gutes, aber wie aus heiterem Himmel gingen die Gastgeber bereits nach drei Minuten durch einen Kopfball Schmids nach einem Corner in Führung. Greifensee musste diesen Schock zunächst verdauen, kam aber relativ schnell wieder ins Spiel. Der Ausgleichstreffer in der 17. Minute war daher gerechtfertigt. Es bedurfte jedoch auch auf Seiten der Gäste einer Standardsituation. Ein von Schaich scharf getretener Freistoss wurde von Ammann per Kopf ins Tor abgelenkt. Weiterhin verschaffte sich die Elf von Roger Wenger Feldvorteile, indem schon in der gegnerischen Platzhälfte gepresst und somit der Gegner früh unter Druck gesetzt wurde. Zudem gelangen ihr verschiedentlich sehenswerte Angriffe vor allem über die Aussenbahnen, ein Torerfolg blieb ihr jedoch fürs erste verwehrt. Schlimmer noch: Der nächste Treffer kurz vor dem Halbzeitpfiff fiel auf Seiten der Aufsteiger. Der schnelle Muggli umging die Abseitsfalle der weit aufgerückten gegnerischen Abwehr, erlief kurz vor dem herausstürmenden Stocker den Steilpass, umspielte letzteren und schob zur neuerlichen Führung der vom ehemaligen Greifenseer Spieler Gigi Leuenberber trainierten Mannschaft ein. Auch nach dem Pausentee schien das Spiel der Gäste gefälliger zu sein als dasjenige der Aufsteiger. Aber erst nach der Einwechslung von Baumann konnte die Feldüberlegenheit in Tore umgesetzt werden. Wiederum nach einem stehenden Ball – dieses Mal war es ein wiederum von Schaich getretener Eckball – stand Baumann goldrichtig und vollendete aus kurzer Distanz zum 2:2. Zehn Minuten später schloss der selbe Baumann den wohl schönsten Angriff der gesamten Partie nach einem idealen Querpass von Sasa Fikic zum 3:2 ab. Auch wenn die Gastgeber in der letzten Viertelstunde noch einmal versuchten, Druck zu machen und von da weg mit drei nominellen Stürmern agierten, geriet Greifensee kaum mehr in ernsthafte Schwierigkeiten und konnte schliesslich drei verdiente Punkte feiern.

Telegramm:

Gossau 2 - Greifensee 2:3 (2:1)

Sportplatz Riet (Gossau)
60 Zuschauer
Schiedsrichter: Avaijo
Tore: 3. Schmid 1:0. 17. Ammann 1:1. 39. S. Muggli 2:1. 64. Baumann 2:2. 74. Baumann 2:3.
Gossau: Jaggi; Ramosaj, Castellani, Ferrarini (72. Müller), Von Allmen (16. Hunger); Schmid, Schletti, Huxley, R. Muggli; S. Muggli, Baldin (49. (D’Avico).
Greifensee: Stocker; Rinderknecht, Stella, Ammann, Heider; Risi, Volz, Nydegger (74. Hausammann), Schaich, N. Fikic (60. Baumann); S. Fikic.
Bemerkungen: Gelbe Karten für Hunger (Gossau), Baumann und Rinderknecht (Greifensee).

 

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